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Touristisches Hinweisschild für Wemding und Monheim

Hinweisschild Wemding B2

Seit Ende April werden die beiden Städte Wemding und Monheim durch ein gemeinsames touristisches Hinweisschild an der Bundesstraße 2 (Höhe Ausfahrt Monheim) beworben. Je ein Schild von Süden kommend Richtung Weißenburg i. B. und ein Schild von Norden Richtung Donauwörth kommend, wurden vom Staatlichen Bauamt Augsburg auf gemeinsamen Antrag der beiden Städte angebracht. Auf den sog. „touristischen Hinweisschildern“ mit typischem braunem Hintergrund und weißer Schrift sind symbolisch die Jurastadt und die Wallfahrtsstadt abgebildet. Hinzu kommen der Untertitel „Drei-Stämme-Stadt Monheim“ sowie „Fuchsienstadt Wemding“.
Bürgermeister Günther Pfefferer und Bürgermeister Dr. Martin Drexler überzeugten sich bei einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin von den neuen Schildern. Bürgermeister Pfefferer hob den gemeinsamen Erfolg vor, nun in interkommunaler Zusammenarbeit ein solches Schild aufgestellt bekommen zu haben: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem neuen touristischen Hinweisschild ein Projekt im Rahmen unseres interkommunalen Ausschusses mit der Stadt Wemding umsetzen konnten.“ Wemding’s Stadtoberhaupt ergänzte: „Gerade für Wemding, das zu Bundesstraßen oder Autobahnen keinen direkten Zugang hat, ist diese Beschilderung ein Gewinn. Touristische Hinweisschilder an der B2 stehen in Wemding schon seit 2011 zur Diskussion. Ich freue mich, dass das Projekt nun endlich gemeinsam umgesetzt wurde und danke auch Herrn Landrat Stefan Rößle für die Unterstützung“.
Die Bedeutung für die beiden Tourismusorte wird klar, wenn man einen Blick auf das tägliche Verkehrsaufkommen wagt. So wurden 2018 beispielsweise an den nächsten Knotenpunkten in Donauwörth 23.881 Autos/Tag gezählt und in Weißenburg i. B. 16.525 Autos/Tag (Quelle: Bundesanstalt für Straßenwesen).
Weitere Infos: Bereits seit 1984 gibt es die touristischen Hinweisschilder. An den deutschen Autobahnen sind mehr als 3.400 dieser Schilder mit rund 1.800 verschiedenen Motiven aufgestellt worden. Am meisten Tafeln stehen in Bayern (mehr als 800). Diese Schilder haben oft kurz-, mittel- und langfristiges Wirken in den Köpfen der Deutschen.